Angeltourismus in Dänemark - Fishing Denmark
Ein Angelschein ist erforderlich fürs Angeln in allen natürlichen dänischen
Gewässer, Seen und Auen. Der Angelschein, der für ein Jahr gilt, ist erhältlich
bei den Postämtern. Es besteht auch die Möglichkeit, Tages- oder Wochenkarten
zu lösen. Auch die örtlichen Fremdenverkehrsbüros sowie größere Angelgeschäfte
können Karten ausstellen.
Nordjütland
Das Gebiet ist durch Hochseefischerei geprägt. Das Mekka der Sportangler
in dieser Gegend ist das Gelbe Riff, einige Bootsstunden von Hanstholm,
Hirtshals oder Skagen entfernt. Dorsch, Meerwolf, Plattfische, Makrele,
Pollack, Köhler und Lengfisch macht die Fischerei zu einem reinen Vergnügen.
Die Küsten von Nordjütland z.B. Agger Tange oder Lid Strand bieten viele
Angelmöglichkeiten auf Plattfische, Hornhecht, Dorsch, Makrele und im
Spätsommer auf Meeräsche und Woffsbarsch. Limfjord und die Mariager Bucht stehen für gutes Angeln auf Meerforelle
und Hornhecht. Im Landesinneren gibt es herrliche Auen mit Steelheads und Bachforellen.
Eine Vielzahl bekannter Auen wie Rye Å, Lerkenfeld Å, Skals Å und Simested
Å bieten auch interessante Fights mit der Meerforelle. Forellenseen gibt es reichlich, dazu viele Seen und Moore mit Hecht,
Barsch, Zander, Karpfen und Friedfischen, z.B. die Glenstrup See, Flade
See, Hald See, und den Tange See, um nur einige wenige zu nennen. Westjütland
An den Molen, Buhnen und Wellenbrechern der Westküste ist die Fischerei
nach Plattfischen, Dorsch, Makrele, Hering und in der Saison Hornhecht
hervorragend, z.B. bei Hvide Sande, Thorsminde, Agger Tange und auf den
Molen im Raum Hanstholm. Hier laufen mehrere Kutter zum Hochseeangeln
auf das Gelbe Riff aus.
Die Forellenfischerei in diesem Gebiet ist vielseitig. Der Limfjord bietet
gute Meerforellen-Plätze.
An den vielen Auen, z.B. Skjern Å, Vide Å, Brede Å, Ribe Å, Omme Å und
Fjederholt Å trifft der Sportangler auf Bachforelle, Äsche und Meerforelle.
Lachsfischer sind an der Storåen als auch in der Skiern Å an der richtigen
Adresse. Zahlreiche gute Forellenseen warten auf Sie.
Außerdem gibt es mehrere schöne Seen mit Hecht, Barsch und Friedfischen,
z.B. Karlsgårde-See, Flynder-See, Forby-See und Stubbegård-See.
Ostjütland
Ostjütland ist ein besonderes Angelgebiet. Kilometer über Kilometer schöne
Küsten mit Meerforellen, dicken Dorschen, Hornhechten und vielen Plattfischen.
Die Küstenstrecken vom Randers Fjord, Mariager Fjord, rund um Djursland,
Samsø und die Buchten um Århus. Von Ebeltoft, Grenå, Hou und Samsø laufen
Kutter zum Hochseeangeln aus.
Das Seenhochland ist der Ort in Dänemark, an dem man die größte Ansammlung
von Seen findet. In diesen naturschönen Seen findet man einen sehr guten
Bestand an Hecht, Barsch und Zander. Zahlreiche Forellenseen und eine
Vielzahl von Auen versprechen eine ergiebige Waid auf Bachforellen, Meerforellen
und einzelnen Lachse. Die Gudenå sowie die Kolindsund-Kanäle sind die
ergiebigsten Meerforellenstrecken Dänemarks.
Südostjütland
Die Vidåen, Gelså und Kongeå in Südostjütland sind bekannte Gewässer,
in denen Meerforellen aufsteigen. Sie haben auch einen guten Bestand an
Äschen.
Weitere interessante Wasserläufe mit Bachforellen: z.B. Holtum Å, Vejen
Å , Vejle Å, Omme Å, Grøn Å und Gelså. Fischreiche Küstenplätze für Meerforellen
findet man am Kolding Fjord und um die Insel Als, nicht weit von der deutschen
Grenze. Meerforelle bietet die Küste viele Plätze, an denen man auf
Dorsch und Plattfische angeln kann. Hornhechte bieten in der Saison einen
spannenden Kampf. Bootsangeln ist an vielen Stellen möglich. Die Region
besitzt auch zahlreiche Forellenseen.
Seen- und Moorseen bieten einen guten Bestand von Hechten, Barschen, Karpfen
und Zandern. Dazu gibt es eine Reihe von Seen mit abwechslungsreicher
Fischerei, z.B. Haderslev Dam, die Jels Seen, Nordborg-See, Bygholm-See,
Engelsholm- See und die Harte Dons-Seen. Kutter laufen auch zum Hochseeangeln
im kleinen Belt auf Dorsch und Plattfische
Zwischen der Halbinsel Jütland und der Insel Vendsyssel-Thy erstreckt sich der Limfjord, ein langer Sund, der die Nordsee im Westen mit dem Kattegat im Osten bei Hals verbindet. Früher war der Limfjord ein vom Osten in das Land reichender Meeresarm. Im Jahre 1825 durchbrach die Nordsee die Landbarriere, so dass eine Verbindung zwischen beiden Meeresteilen entstand. Der Limfjord ist ziemlich flach, im Osten ist er eng wie ein Fluss, im Westen wird er breit. Im Westen gibt es einige Inseln, wie z. B. Mors, Fur und Venö. Die Region am Limfjord mit dem ruhigen Wasser, den vielen kinderfreundlichen Stränden und der frischen Luft ist ideal für einen erholsamen Urlaub.
Hier gibt es viel Ruhe, eine wunderschöne hügelige Fjordlandschaft, kulturelle Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Freizeitangebote. Die Ferienhäuser und Ferienwohnungen bieten auch der ganzen Familie geräumige und behagliche Unterkünfte.
Bei Surfern steht der Limfjord hoch im Kurs, es gibt viele Surfschulen und die Bedingungen sind so gut, dass hier sogar Europa- und Weltmeisterschaften stattfinden. In Struer, Lemvig und Ejsingholm trifft man Surfer aus aller Welt.
Man kann am Limfjord auch segeln, tauchen und Wasserski fahren. Angler finden hier hervorragende Voraussetzungen, man kann vom Strand aus oder in einer Jolle oder von einer Brücke aus angeln, im Limfjord oder in einem der Bäche und Seen der Umgebung.
Djursland
Wie Perlen auf einer Schnur liegen sie da - die vielen klassischen Küstenangelplätze von Djursland. Sie erstrecken sich von der flachen und sandigen Nordküste zu den abfallenden, steinigen Steilküsten nach Süden hin.
Djursland war eine der Stellen, die zuerst von den Pionieren unter den dänischen Küstenanglern aufgesucht wurden. Hier fanden sie tiefes Wasser dicht an der Küste vor, so daß sie die Fische mit der damaligen einfachen Ausrüstung und kurzem Wurf erreichen konnten.
Heute ist die Ausrüstung natürlich viel ausgefeilter. Wurfweiten von 50-100 Metern können jetzt die meisten erreichen, und das hat das Angebot an gut geeigneten Küstenplätzen gegenüber früher beträchtlich anwachsen lassen.
So findet man heute ergiebige Küstenfangplätze vom nördlichsten Abschnitt von Djursland bis zur Südspitze der Halbinsel Helgenæs. Überall bietet sich Gelegenheit, den Kampf mit dickleibigen Dorschen, silberblanken Meerforellen und - während der Saison - langmäuligen Hornhechten aufzunehmen. Gar nicht zu reden von den vielen Plattfischen, die man überall an Land ziehen kann.
Die Meerforellen, die man entlang der schönen Küste von Djursland antrifft, kommen von zwei verschiedenen Stellen. Die Fische, die am nördlichen Küstenabschnitt gefangen werden, stammen zum größten Teil aus der Gudenå. Sie sind durch den Randers Fjord ins Meer gelangt, um sich am reichen Nahrungsangebot des offenen Kattegat gütlich zu tun.
Die übrigen Meerforellen vor Djursland stammen aus den Kolindsund Kanälen, die als Flüßchen Grenå in den Hafen von Grenå münden. Sie müssen somit nicht annähernd so weit schwimmen wie ihre Verwandten aus der Gudenå.
Djursland ragt direkt in das offene Kattegat mit seinem salzigen Wasser. Das bringt es mit sich, daß sich das Angeln auf Meerforellen auf Frühjahr, Sommer und Herbst beschränkt. In den Wintermonaten sind an der Küste von Djursland keinerlei silberfarbene Fischleiber zu finden. Die Meerforellen sind nämlich die Wasserläufe hinaufgezogen um zu laichen - oder zum Überwintern in den Randers Fjord. Das Zusammenfallen von niedriger Wassertemperatur und hohem Salzgehalt können die Meerforellen nicht vertr agen.Dafür kann man dort, wo das Wasser bis dicht vor der Küste tief ist, den Winter über gut auf Dorsche angeln. Djursland ist bekannt als der Angelplatz in Dänemark, wo die Chance, einen kapitalen Küstendorsch von über 5 kg Gewicht zu treffen, am größten ist.
Der Randers Fjord ist ein außerordentlich interessantes und ungewöhnliches Angelrevier. Zum einen ist der Fjord sehr lang und schmal, zum anderen findet man in seinem langen Verlauf fast alle in Dänemark vorkommenden Fischarten - sowohl Süß- als auch Salzwasserarten.
Das liegt an der Vielseitigkeit des Fjords - von der Süßwasser führenden Gudenå bis zum Salzwasser des Kattegat im Mündungsbereich. Und Tatsache ist aber auch, daß der Randers Fjord erst dort zum Fjord wird, wo er auf den Grund Fjord trifft. Bis dahin kann man ihn als Verlängerung der Gudenå ansehen, und so ist hier auch ausschließlich Süßwasser anzutreffen.
Bei der Gudenå handelt es sich um Dänemarks längsten Wasserlauf, und so sind es erhebliche Wassermengen, die sich das ganze Jahr über in den langen und schmalen Fjord ergießen. Und wenn im Kattegat Niedrigwasser ist, dann "schießt" das Süßwasser geradezu durch den Fjord. Umgekehrt verhält es sich bei Hochwasser, denn dann wird der Süßwasserstrom durch das von außen eindringende Salzwasser aufgehalten.
Auf dem jütländischen Höhenrücken – genauer zwischen Nørre Snede und Givskud – entspringen auf der gleichen Talstrecke, nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, die zwei größten Flüsse Dänemarks – Gudenå und Skjern Å, und fließen in verschiedene Richtung zum Meer.
An gleicher Stelle quert der Ochsenweg, Jütlands jahrtausendealte Hauptverkehrsader, das Tal mitten in der Wasserscheide.
Eichengehölze prägen die Landschaft, und die bekannten Tinnet Krat und Kollemorten Krat bilden hier zusammen mit anderen mehr oder weniger zusammenhängenden Eichengehölzen einige der größten Reste von Dänemarks ursprünglichen Wäldern. Der magere Boden und der starke Wind haben deutliche Spuren an den kleinen, krummen und knorrigen Eichen hinterlassen.
Der Gudenå ist Dänemarks längster Wasserlauf und kommt dem am nächsten, was man sich unter einem „richtigen“ Fluss vorstellt. 160 km legt er auf seinem Weg von der Quelle in Tinnet Krat bis zur Mündung in den Randers Fjord zurück.
In früheren Zeiten bildete er einen der Hauptverkehrswege Jütlands mit Dörfern entlang seinen Ufern. Vor allem Torf und später auch Backsteine und Mergel wurden auf dem Fluss transportiert.
Der Skjern Å entspringt in einem kleinen See nicht weit vom Gudenå entfernt, doch fließt er in entgegengesetzte Richtung, nach Westen. Der Skjern Å fließt durch mehrere Seen auf seinem Weg zum Ringkøbing Fjord.
Die Meerforellen auf Bornholm
Sportangeln ist eine herrliche Sache, und Bornholm ist ein außergewöhnlich guter Ort dafür. Zum einen , weil die Natur Bornholms so einzigartig ist, zum anderen, weil Bornholm Wasserlaufe besitzt, die die Grundlage für die unvergleichlich gute Bornholmer Küstenfischerei nach Meerforellen bilden. Saison Entlang der Bornholmer Küste kann man das ganze Jahr über Meerforellen angeln. Die eigentliche Hauptsaison ist jedoch das Frühjahr, in dem die Fischmenge beträchtlich ist und jedes Jahr große Meerfore llen von 7-8 kg angelandet werden. Aber auch im -Sommer, Herbst und Winter kann die Fischerei auf Bornholm erfolgreich sein, das Naturerlebnis ist jedenfalls nicht weniger aufregend als im Frühjahr. Ein Herbsttag mit gefärbtem Laub an den Bäumen und Büschen, mit dem brausen von ziehenden Gänsen und Kran ichen am Himmel, frischer Meeresluft und gute Chance für Anbiss kann sich mit einem späten Sommerabend messen, wenn die Kirschbäume Blühen und der Kuckuck ruft der später von der Nachtigall übertönt wird. verlassen Sie an einem solchen Tag die Bornholmer Küste mit einer silberblanken Forelle über den Schultern, so dass sie jeder sehen kann, verstehen Sie die Worte des Dichters : Das Leben ist wahrhaftig Lebenswert. Angeln im Winter und Herbst an Bornholms Küste
Aber auch klirrende Kalte im Winter unterbricht die Fischerei nicht, da der geringe Salzgehalt der Ostsee dafür sorgt, dass die Forellen an der Küste weiterhin aktiv bleiben und im flachen Wasser nach Nahrung suchen. Ein Wintertag an der Küste gibt darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedene Schwimmvogel, Enten, Schwäne, Eidergänse und "Gadis" (Eisenten) zu beobachten, die in den Buchten und Wieken rasten und sich verproviantieren. Bornholm ist schon seit langem bekannt als die Meerforelleninsel in de r Ostsee, und in den kommenden Jahren wird ihr Ruf weiter verbessert werden, da verschiedene Maßnahmen auf dem Gebiet der Gesetzgebung mit Sicherheit noch bessere Sportangelmöglichkeiten mit sich bringen werden: Rund um die Insel
Fünen, Langeland und Ærø – das heißt über 1100 Kilometer Küstenlinie und top Bedingungen für Meerforellen-, Dorsch- und Plattfischangler. Gerade Fünen gilt als das Mekka für Meerforellenfreunde. Herrliche und fängige Küstenabschnitte wie die Halbinsel Wedellsborg im Westen, die Steilküste von Sønderby Klint und die Halbinsel Helnæs weiter südlich sind wahre Perlen. Die kleine Insel Æbelø im Norden oder Avernakø im Süden bilden weitere Traumreviere der Meerforellenfischerei. Und wenn an der Küste auf di e edlen Fische nichts geht, steht mit der Odense Å auch noch ein Fluss der Extraklasse zur Verfügung. Hübsche und ertragreiche Forellenseen (Fyns Fiskevand) machen Lust auf mehr. Wer das Kleinboot oder eine zünftige Kutterausfahrt liebt, sollte auf Langeland Station machen. Bei Touren von Spodsbjerg aus in den Langelandbelt sind schöne Dorsche, Flundern, Klieschen und auch dicke Schollen drin. Ganz zu schweigen von der umwerfenden Natur dieser Gegend, die auch Dänische Südsee heißt – die Namensgeber wissen, warum.
Hier warten viele klassische Küstenplätze mit Meerforelle, Dorsch, Plattfisch, Meeräsche und in der Saison Hornhecht. Hier gibt es auch viele gute Plätze für den Bootsfischer. Mehrere Ausflugsboote laufen täglich in den Øresund und von Siællands Odde zum Hochseeangeln nach Dorsch, Plattfischen, Hornhecht und in der Saison auf Makrele aus. Die Region hat ebenfalls eine Reihe guter Forellenseen. In den vielen Mooren und Seen gibt es Hecht, Barsch, Zander und Friedfische, z.B. im Farum-See, Esrum- See und Gurre-See.
Nordseeland mit seinen schönen kinderfreundlichen Stränden, den gemütlichen Fischerorten, den vielen Sehenswürdigkeiten und Freizeitparks ist ein attraktives Urlaubsgebiet. Machen Sie einen Tagesausflug mit der ganzen Familie zum Nordsjælland Sommerpark. Angeln Sie in Dänemarks zweitgrößten See, dem Esrom Sø oder fahren Sie von Helsingør aus zum Hochseeangel auf den Øresund, der zu den allerbesten Angelgewässer in ganz Skandinavien zählt. Die Boote fahren das ganze Jahr über jeden Tag. Nutzen Sie au ch d ie Gelegenheit auf den markierten Pfaden und Wegen lange erfrischende Spaziergänge in der bezaubernden Natur von Nordseeland zu machen. Wir haben unser eigenes "put and take fishing" und habe Dänemarks ersten und schönsten 1,3 Km langen "put and take"-Strom. Der Strom ist nur für Fliegenfischen vorgesehen. Für Meeresangler verfügen wir über gute Verbindungen zu Booten die Helsinore ablegen. Wir helfen Ihnen natürlich bei der Reservierung. Die Nordküste von Seeland bietet gute Angelmöglichkeiten . Im Sommer ist die beste Angelzeit spät in der Nacht. Im Mai/Juni kommt der Hornhecht und den Angler bieten sich dann sicherlich erfolgreiche Angeltage. Bedenken Sie bitte, dass auch in Dänemark Angelscheine verpflichtend sind. Dies gilt allerdings nicht für "put and take"-Gewässer.
Südseeland, Lolland, Falster und Møn Südseeland bietet eine gute Meerforellenfischerei für den Küstenangler, z.B. bei Ulslev Strand. Hier liegen auch die klassischen Küstenplätze Hestehoved, Pomlenakke und Schweizertrappen. An den sandigeren Teilen der Küste gibt es gute Chancen für Dorsche, Meeräschen und in der Saison Hornhechte sowie Plattfische, u.a. bei Møns Klint und Stevns Klint. Auch Regenbogenforellen werden regelmäßig überlistet. Sie sind in der Regel aus den Fischzuchtanstalten in der Gegend entwichen. In Mooren und Seen gibt es einen guten Bestand von Friedfischen, Hechten, Zandern und Barschen, z.B. in den Maribo-Seen, im Guldborgsund, im Sakskøbing Fjord sowie im Nakskov Inderfjord. Forellenseen gibt es ebenfalls, und von Korsør aus laufen Kutter zum Hochseeangeln nach Dorschen, Plattfischen, Heringen und Hornhechten aus. Das Gebiet kann auch mit Forellenseen für alle aufwarten. Mehrere Kutter führen täglich Hochseeangelfahrten durch, u.a. ab Onsevig.
Dänemark ist ein Juwel, wenn es ums Angeln geht. Sie finden im ganzen Land viele Angelmöglichkeiten an Flüssen, Seen, Küsten und Häfen. Sie haben eine große Auswahl an Fischen. Und alles liegt nah beieinander. So kann man an einem Tag viele Angelvariationen ausprobieren. In der südwestlichsten Ecke Seelands unweit der Brücke über den Großen Belt liegen Korsør, Skælskør und Slagelse. Drei reizvolle alte Provinzstädte mit jeweils ganz eigenem Gepräge. In der Umgebung gibt es interessante Sehenswürdigk eiten, vielfältige kulturelle Erlebnisse, interessante Kunsthandwerker, Natur, Sportangeln und Wassersport.
Das bekannteste und ergiebigste Revier für Meeresangler in Nordjütland ist das sogenannte "Gelbe Riff". Es liegt 30-40 Kilometer vor der Westküste Nordjütlands. Das "Gelbe Riff" ist ein Hochplateau, das am Rand der "Norwegischen Rinne" liegt. Das ganze Gebiet ist circa 150 Kilometer lang und durchschnittlich 20 Kilometer breit. Der Bereich, den man von Hanstholm, Hirtshals oder Skagen aus am intensivsten befischt, ist etwa 60 Kilometer lang. Es werden regelmäßig Dorsche über 10 Kilogramm, aber auch Len g , Köhler, Pollack, Katfisch, Dornhai und Seeteufel gefangen. Die Küsten von Nordjütland z.B. Agger Tange oder Lid Strand bieten viele Angelmöglichkeiten auf Plattfische, Hornhecht, Dorsch, Makrele und im Spätsommer auf Meeräsche und Woffsbarsch. Limfjord und die Mariager Bucht stehen für gutes Angeln auf Meerforelle und Hornhecht. Im Landesinneren gibt es herrliche Auen mit Steelheads und Bachforellen. Eine Vielzahl bekannter Auen wie Rye Au, Lerkenfeld Au, Skals Au und Simested Au bieten auch int eressante Fights mit der Meerforelle. Forellenseen gibt es reich lich, dazu viele Seen und Moore mit Hecht, Barsch, Zander, Karpfen und Friedfischen, z.B. die Glenstrup See, Flade See, Hald See, und den Tange See, um nur einige wenige zu nennen. Die schönsten Fließgewässer Nord - Jütlands. Gewässerinfos, Angelkarten und Fischarten